Die Haare sollten nicht jeden Tag gewaschen werden, aber die Kopfhaut und Haare sollten jeden Morgen und jeden Abend gebürstet werden. Das richtige Instrument dafür ist eine Bürste mit Naturborsten (Schweinehaarborsten).
Wir scheiden über Nacht verschiedene Stoffe aus (Salze, Fette, Schlackestoffe), die sich auf der Kopfhaut ablagern. Wenn diese Stoffe nicht entfernt werden, verhärten sie in dem Haarschaft auf der Kopfhaut und führen zu einer Verstopfung. Es können keine Nährstoffe mehr an die Haarwurzel gelangen und es können keine Schlackestoffe mehr abtransportiert werden. Im schlimmsten Fall kann diese Ablagerung zu Haarausfall führen.
Die Haare der Naturbürste sind hygroskopisch (sie können Feuchtigkeit aufsaugen und wieder abgeben). Wenn die Kopfhaut morgens gebürstet wird, können so die ausgeschiedenen Stoffe von der Kopfhaut entfernt werden und in den Haarlängen und Spitzen wieder abgegeben werden. Außerdem wird durch das Bürsten die Kopfhaut massiert und fördert somit die Durchblutung. Da die Kopfhaut bei normalen täglichen Bewegungen starr bleibt und sich in der Kopfhaut nur ganz kleine Kapilargefäße befinden, ist eine zusätzliche Bewegung und Massage der Kopfhaut sehr wichtig, damit der Blutfluss ausreichend gewährleistet ist.